Punkt 1: Rechte

Der Fischfang darf nur mit einer gültigen Lizenz in Verbindung mit der amtlichen OÖ. Fischerkarte, sowie bezahltem Jahreskartenbeitrag ausgeübt werden.

Punkt 2: Pflichten

Es ist die Pflicht des Lizenzinhabers, sich vor dem
Fischfang mit den Fischwassergrenzen und Gegenständlichen Bestimmungen vertraut zu machen und die gekennzeichneten Parkmöglichkeiten einzuhalten.

Punkt 3: Fischbare Gewässerbereiche

Die Befischung ist nur zwischen den gekennzeichneten Abschnitten erlaubt, das Fischen in den Nebenbächen (Gänsenbach u. Reisingerbach) ist verboten.

Punkt 4: FISCHZEIT

A) Die Befischung ist von 16.03. – 30.11. gestattet. Das Waten ist vom 01.05 – 15. September erlaubt.  (16.09. Schonzeit Bachforelle )

B) Pro Kalenderwoche darf der Fischfang 3 Tage ausgeübt werden, welcher Tag ist egal.

C)  Der Fischfang ist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang erlaubt.

D) Es besteht Eintragungspflicht mit Kugelschreiber des Fischtages und der entnommenen Fische.
Der Fischtag ist bei Antritt des Fischens unverzüglich datumsmäßig in das Fangverzeichnis einzutragen.  (z.B. Spalte Angeltag 17.03.)

E) Die Fischangabe erfolgt in cm in die vorgesehene Fischspalte auch wenn der Fisch nicht entnommen wird. Bei Entnahme eines Fisches ist in die Entnahmespalte eine 1 einzutragen. Wird weiter gefischt ist das gleiche Datum in die nächste untere Spalte wieder einzutragen. Ist das Tagesfanglimit von 2 Fischen erreicht muss unverzüglich das Fischen eingestellt werden. Das Fangverzeichnis ist verpflichtend und genauestens zu führen.

     Das Fangverzeichnis ist beim Fischerbund am Stammtisch im Dezember ausgewertet abzugeben.

Dadurch kann bei den Besatzmaßnahmen noch genauer und rascher auf die Gegebenheiten reagiert werden. 
Das ist für das Fischwasser und die Lizenznehmer von großem Vorteil.

Punkt 5: Fanggerät

Mit der Saisonlizenz darf der Fischfang mit 1 Rute mit einem Einfachschonhaken oder mit einem angedrückten Wiederhaken ausgeübt werden. Art der Fangmethode (Spinnfischen, Fliegenfischen)

Punkt 6: Köderart

Erlaubt sind alle Kunstköder mit Einfachschonhaken oder Einzelhaken mit angedrückten Wiederhaken. Spinnfischen: Spoon, Wobbler, Spinner, Twister Gummifisch, Popper. Fliegenfischen: Trockenfliege, Nymphen, Streamer

Punkt 7: Fischentnahme

Erlaubte Entnahme der Saison 20 Edelfische davon 15 Salmoniden.

Tagesbeschränkung                                      2 Salmoniden

Wochenbeschränkung                                 4 Salmoniden

Max. Entnahme                                           15 Salmoniden

Aitel, Brachsen müssen entnommen werden.

Sonstige Fische: Rotaugen, Rotfeder, Brachse, Güster, Laube, Nasen.

Punkt 8: Mitangelnde Personen

Es ist nicht gestattet, andere Personen mitangeln zu lassen.

Punkt 9: Als Edelfische gelten

Regenbogenforelle, Bachforelle, Bachsaibling, Äsche, Karpfen, Barsch, Hecht, Zander.

Punkt 10:

Jeder Angler ist verpflichtet, an der Überwachung des Fischwassers mitzuwirken und jede ihm zur Kenntnis kommende Verunreinigung od. Fischsterben dem Vorstand zu melden.

Punkt 11: Benützung fremder Grundstücke

Beim Fischfang ist das Betreten von frei zugänglichen Ufergrundstücken erlaubt, eingezäunte Viehweiden gelten als frei zugänglich. Die Benützung der Grundstücke hat möglichst schonend zu erfolgen.

Jede Störung des Weidebetriebes ist zu vermeiden.

Auf Verlangen des Grundbesitzers ist die Fischereilegitimation vorzuweisen.

Eingefriedete Ufergrundstücke von Wohn-, Wirtschafts-, oder Fabrikgebäuden dürfen nicht betreten werden.
Für Bewirtschafter und deren Gehilfen sowie für Fischereischutzorgane ist für die ordnungsgemäße Bewirtschaftung
eine vorübergehende Duldung der Grundbenützung geregelt, sofern mit keine unverhältnismäßige Bewirtschaftung der in Anspruch genommen Grundstücke verbunden sind.
Für die beim Fischfang verursachte Schäden, egal welcher Art, haftet ausschließlich jeder Fischer selbst.